Bild von Buchweizen und Quinoa

Getreide & Pseudogetreide

Gekochtes Getreide oder Pseudogetreide kann neben Obst und Gemüse auch Bestandteil des Barf Futters sein.

Getreide bzw. Pseudogetreide gehören nicht unbedingt zur natürlichen Hundeernährung. Es befindet sich in der Natur vorverdaut im Verdauungstrakt des gerissenen Tieres und wird somit teils mit vom Wolf aufgenommen. 

Besonders bei größeren Hunden lohnt sich die Beigabe von Getreide oder Pseudogetreide, da der Energiegehalt des Futters damit deutlich erhöht werden kann.

Getreide bzw. Pseudogetreide sollten nur einen kleinen Teil der Gesamtfuttermenge ausmachen. Bedenke bitte, dass Fleisch oder Fisch die Hauptnahrungsquelle für den Hund ist! Die Beigabe von Getreide hängt viel von der Aktivität des Hundes bzw. dessen Energiebedarf ab und kann nicht generell festgelegt werden.

Wenn ich Getreide verfüttere, richte ich mich nach einer Menge von ca. 10-15%. Mein Hund wiegt ~33 Kilo und ist ein sehr aktiver Hund. Dies kann aber bei deinem Hund komplett anders sein und Du musst dies selber entscheiden.

 

Getreide Barfen | Am besten glutenfrei

Die Verfütterung von Getreide vertragen Hunde am besten, wenn dieses möglichst glutenfrei ist. Gluten kann in manchen Fällen zu Verdauungsbeschwerden beziehungsweise Blähungen führen und sogar Allergien auslösen.
Da Getreide länger im Magen verweilt als Fleisch, kann es auch sehr gut gesondert von Fleisch z.B. mit etwas Quark und Obst am Morgen verfüttert werden.

Dieses Getreide eignet sich gekocht, am besten in bio Qualität in Maßen: Dinkel, Hafer, Reis
Dinkel enthält zwar Gluten, ist beim Anbau aber noch sehr ursprünglich, benötigt nicht viel und ist im Gegensatz zum Weizen verträglicher. Sehr gut eignen sich auch Flocken, diese vorher gut einweichen.

Gepufftes Getreide kann gut verwendet werden um etwas Volumen ins Futter zu bekommen, diese erhält man im Tierfachgeschäft. Es eignen sich aber auch Reiswaffeln oder ähnliches.

 

Pseudogetreide | von Natur aus glutenfrei 

Pseudogetreide | gekocht, gepufft oder als Flocken (gut eingeweicht)

Pseudogetreide sind Körnerfrüchte, die nicht zu der Familie der Süßgräser gehören. Pseudogetreide haben den Vorteil von Natur aus glutenfrei zu sein.
Folgende Pseudogetreide kann man sehr gut in Maßen verfüttern: Amaranth, Quinoa, Buchweizen

 

Nicht zum Barfen geeignet

Manche Körnerfrüchte können Allergien auslösen. Nicht geeignet sind: Weizen, Mais und Soja